Zons: Spaziergang durchs Mittelalter
Katrin Gehring • 1. Dezember 2025

Ausflug nach Zons: Ein Rundgang durch das mittelalterliche Städtchen am Rhein

Zons am Rhein ist mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer und der Altstadt Geschichte pur. Wenn du einen Eindruck davon bekommen möchtest, wie eine Stadt im Mittelalter ausgesehen haben kann, lohnt sich ein Besuch in der sogenannten Feste Zons. Ich selbst habe mich an meinem Geburtstag mit einem Ausflug dorthin beschenkt und genoss den Rundgang entlang historischer Pfade.

Eigentlich messe ich meinem Geburtstag nicht viel Bedeutung bei, aber im letzten Jahr, zu meinem 40., unternahm ich einen grandiosen Tagesausflug nach Maastricht. Auch in diesem Jahr wollte ich meinen Geburtstag unterwegs verbringen und entschied mich, nach Zons am Rhein zu fahren. Zum einen, weil ich von Köln aus nicht allzu lange fahren muss. Zum anderen, weil mich historische Orte schon immer faszinierten. Und so zog ich an diesem Samstag los, um mich selbst mit einem schönen Tag zu beschenken.

Historische Windmühle in Zons als Teil der Stadtmauer.

Zons am Rhein im Überblick

Einwohner: rund 5.560

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Sehenswürdigkeiten & To-dos: u.a. Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt auf eigene Faust, Fährfahrt von Zons nach Urdenbach, Wandern, am Rhein picknicken, Nachtwächterrundgang, Stadtführung, Besuch der jährlichen Ritterspiele und weiteren Veranstaltungen wie dem Handwerkermarkt.

Gut zu wissen:

  • Jährlich besuchen rund 700.000 Menschen Zons am Rhein.
  • Die Stadt zeichnet sich insbesondere durch ihre sehr gut erhaltene Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert aus.
  • 1372 wurde die Erhebung des Rheinzolls von Neuss nach Zons verlagert, was zum Ausbau zur Zollfeste führte und Zons Stadtrechte einbrachte.
  • Die Altstadt mit der Stadtmauer hat etwa die Maße von ca. 260 × 330 Metern, also perfekt, um sie fußläufig zu erkunden.

Anfahrt mit Bus und Bahn

Zons liegt zwischen Düsseldorf und Köln am linksrheinischen Ufer und ist ein Ortsteil von Dormagen im Rhein-Kreis Neuss. 


Von Köln aus bin ich zunächst mit der Bahn nach Dormagen gefahren und dann in die Buslinie 875 Richtung Landestheater Neuss gestiegen, denn Zons hat keinen Bahnhof. Von Dormagen aus benötigt der Bus nur gut fünf bis zehn Minuten und hält direkt vor der Altstadt von Zons. Die Haltestelle, an der du am besten aussteigst, ist die Haltestelle “Schloßstr., Dormagen”. Sie ist nur wenige Meter vom Westeingang entfernt.


Für den Rückweg hatte ich andere Pläne: Nach meinem Stadtrundgang fuhr ich mit der Fähre von Zons nach Urdenbach, um von dort aus durch die Urdenbacher Kämpe zu wandern. Von der S-Bahn-Haltestelle Garath ging es für mich mit der S6 zurück nach Köln.

Historische Stadtmauer mit der über 600 Jahre alten Windmühle in Zons.

Persönliche Eindrücke von Zons

Auch wenn ich in Köln lebe und die Vorzüge einer Großstadt nicht missen möchte, liebe ich kleine, gemütliche, urige Städte und Straßenzüge. Zons hat mich definitiv nicht enttäuscht und es ist mit den ungefähren Maßen von 260 × 330 Metern recht klein, sodass man den gesamten Ort sehr gut zu Fuß erkunden kann.


Ich beschloss, zunächst eine Runde um Zons herumzulaufen und mir die Stadtmauer auf einem Naturweg von außen anzusehen. Ich war ziemlich beeindruckt und fasziniert davon, dass ich einfach um eine Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert herumlief. Die Wehrtürme, die alte Mühle, das Mauerwerk: Vor meinem inneren Auge sah ich das Vieh im Graben weiden, Marktfrauen ihre Waren tragen und Eselskarren, auf denen Feuerholz transportiert wurde. 


Bei meinem Besuch im September fand außerdem der historische (Kunst)Handwerkermarkt “Matthäusmarkt” statt. Bei dieser jährlichen Veranstaltung stellen über 120 Handwerker und Händler ihre gefertigten Waren in der Zonser Altstadt aus und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen.


Von der Veranstaltung habe ich im Vorfeld gar nichts mitbekommen und so konnte ich den ein oder anderen Blick auf kreative und hochwertige Ausstellungsstücke werfen. Auf der anderen Seite bedeutete die Veranstaltung mehr Besucher, dabei bin ich doch am liebsten alleine unterwegs ;-) Zum Glück war ich recht früh am Tag da, sodass die Besucherzahlen erst wuchsen, als ich gegen Mittag Richtung Fähre aufbrach.

Rundweg um die Stadtmauer von Zons, der von Bäumen gesäumt ist.
An der Stadtmauer verlaufen schmale Gassen mit liebevoll gestalteten Häusern.
Kunstvolle Tür und Sprossenfenster in der Rheinstraße.

Die Zollfeste Zons. Ein Ritt durch die Geschichte.

Die Geschichte von Zons reicht bis weit in die Vergangenheit zurück. Bereits Römer und Merowinger siedelten in der näheren Umgebung, worauf archäologische Funde hinweisen. Zu richtiger Bedeutung gelang Zons aber erst, als der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden 1372 den Rheinzoll von Neuss nach Zons verlegen ließ. Für Zons bedeutete das: Bau einer Stadtbefestigung zum Schutze der Zolleinnahmen sowie der Bau der Zollfeste Burg Friedestrom, aber auch Erhalt der Stadtrechte und neuer Wohlstand. Der Name “Zollfeste Zons” erinnert noch heute an die Bedeutung Zons, die es durch die Einnahmen mit der Rheinschifffahrt erlangte.


Trotz dieses Aufstiegs durchlebte Zons im Laufe der Jahrhunderte schwere Stadtbrände, Kriege, Ausbrüche der Pest in mehreren Wellen sowie Besatzungen durch die Franzosen und Preußen. Das alles mag man sich heute vielleicht nur schwer vorstellen können, wenn man durch das idyllische Zons läuft. 1975 wurde Zons übrigens ein Teil von Dormagen und gehört zum Rhein-Kreis Neuss.

Stadtmauer der Zollfeste Zons mit einem Bewachungstürmen und Schießscharte.

Die Altstadt von Zons

Schmale Straßen, Backsteinhäuser, die Befestigungsanlage aus dem 14. Jahrhundert, Wehrtürme – all das beschreibt die Altstadt von Zons am Rhein. Aber auch: eine über 600 Jahre alte Windmühle, ein Kräutergarten, kunstvolle Haustüren und bunte Fensterläden, Sprossenfenster und liebevoll gestaltete Straßenzüge. Bei einem Rundgang durch die Zonser Altstadt gibt es viel zu entdecken. Sie lädt zum Bummeln und Entschleunigen ein.


Beim Stadtrundgang habe ich allerdings bemerkt, dass ich etwas gehemmt war. Gerne wäre ich in alle Gassen abgebogen und hätte Foto über Foto gemacht, aber irgendwie wollte ich den Stadtbewohnern nicht zu dicht auf die Pelle rücken, in ihre Fenster fotografieren oder am Ende vielleicht Bereiche betreten, die für die Öffentlichkeit gar nicht zugänglich sind. Die Zonser Altstadt ist zwar unbedingt einen Besuch wert, aber als Besucher versuche ich, mich immer respektvoll und nicht voyeuristisch zu verhalten.

Altstadt in Zons mit Geschäften und hübschen Fassaden.
Fachwerkhaus in der Altstadt von Zons mit Grünpflanzen an der Fassade.
Kunstvolle, rot-blaue Fensterläden und Tür in der Zonser Altstadt.

Sehenswürdigkeiten in Zons

Im Prinzip ist ganz Zons sehenswert und beinahe wie eine Art Freilichtmuseum. Bei meinem Stadtrundgang kam ich unter anderem an diesen Sehenswürdigkeiten vorbei:


Historische Stadtmauer

Wie weiter oben erwähnt, war die Stadtmauer das erste, was ich mir von Zons ansah. Ein ruhiger Spazierweg führt einmal um die Mauer herum, hier traf ich um zehn Uhr morgens nur vereinzelte Spaziergänger.


Für mich ist die Stadtmauer mein persönliches Highlight von Zons. Mit dem Bau begannen die Zonser 1372, 1388 wurde sie wohl fertiggestellt. Die Mauern sind in einem außergewöhnlich guten Zustand und lassen mehr als erahnen, wie es sich innerhalb der vier “Wände” lebte. An jeder Ecke befindet sich ein Wehrturm, etwa der Krötschenturm im Nordwesten oder der Mühlenturm im Südwesten.


Bei jüngsten Restaurierungen spielten auch ökologische Aspekte eine Rolle, denn auf dem Mauerwerk leben typische Tiere und Pflanzen, die sich gerne auf alten Gemäuern ansiedeln. So nisten in ehemaligen Schießscharten und Leuchternischen beispielsweise Vögel, Echsen können sich an exponierten Stellen sonnen oder sich in den Schatten zurückziehen.

Historische Stadtmauer in Zons mit dem Krötschenturm, Graben und Wall.

Krötschenturm

Eines meiner ersten Fotomotive bei meinem Stadtrundgang durch Zons war der meiner Meinung nach sehr ansehnliche Krötschenturm. Von der Bushaltestelle Schloßstraße kommend, schlug ich linker Hand den Rundweg um die historische Stadtmauer ein, um mir zunächst einen Überblick von außen zu verschaffen. Nach wenigen Hundert Metern kam ich an der Nordwestecke mit dem Krötschenturm vorbei. Er diente nicht nur als Wehrturm und Lager. Im Laufe der Zeit wurde er sowohl als Gefängnis als auch als – laut Volksmund – „Isolierstation" für Pestkranke genutzt. 

Im Nordwesten der Stadtmauer befindet sich der Krötschenturm.
Krötschenturm in Zons mit Blick auf Graben, Wall und dem Rheinturm im Hintergrund.

Rheintor

Am Rheintor an der Nordostecke der Stadtmauer verließ ich zunächst meinen “Umrundungspfad” und durchschritt das Stadttor. Es bildet ein Ensemble mit dem Zollhaus und der Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit. Im Zollhaus und im Rheinturm wurde ab 1372 der Zoll eingenommen. Das Zollrecht sah vor, von Reisenden, Händlern und auf Waren von Handelsschiffen Zoll zu erheben. Ab 1855 wurde das Zollhaus umfunktioniert und von verschiedenen Ordensgemeinschaften als Klosteranlage genutzt.


Nachdem der Rheinturm 20 Jahre verschlossen war, wurde er 2025 wiedereröffnet. Mithilfe von Fördermitteln des Landes NRW und dem Engagement der Stadt Dormagen wurde der Turm saniert. Bei einer geführten Besichtigung erfahren Besucher viel über die Geschichte von Zons und dem Zollwesen und können – so habe ich es gelesen – vom 27 Meter hohen Turm auf Zons und die Landschaft blicken.

Rheintor in Zons mit Kapelle und mächtigem Zollturm.

Rheinstraße

Als ich das Rheintor passierte und die Altstadt von Zons betrat, befand ich mich auf der Rheinstraße, die bis zum Schloßplatz führt. Hier flanierte ich an der Ostseite der Stadtmauer mit den sogenannten “Pfefferbüchsen” entlang, die im Rheinland mit ihren acht Ecken einzigartig sind. Zwei dieser ehemaligen Wachtürme sind noch erhalten, ein dritter 1784 wurde vom Hochwasser zerstört.


In der Rheinstraße sind aber auch die Häuser ein Hingucker. Nicht nur befinden sich in der Nähe des Rheinturms die ältesten Häuser der Zonser Altstadt, sondern sie sind kunstvoll verziert und von den Bewohnern liebevoll hergerichtet. So stand ich bewundernd vor der ein oder anderen Fassade und sah mir die hübschen Türen und Fensterläden genauer an. Von der Rheinstraße aus erhält man außerdem immer wieder Blicke auf die Wiesen und Felder vor den Toren der Stadt.

In der Rheinstraße in Zons stehen die ältesten Häuser der Stadt und sind kunstvoll gestaltet.
Achteckiger Wachturm in Zons, der auch Pfefferbüchse genannt wird.

Schloßplatz

Weiter ging es zum Schloßplatz, der sich aus den Enden der beiden Toreinfallstraßen Schloß- und Rheinstraße bildet. Bis 1829 war der Schloßplatz ein Marktplatz, heute geht es dort mit seinen Cafés, den urigen Geschäften, aber auch dem kleinen Kräutergarten nicht weniger trubelig zu.

Schloßplatz mit Café und mittelalterlichem Flair.

Juddeturm

Seine Erscheinung und seine charakteristische barocke Kuppel prägen maßgeblich das Zonser Stadtbild: der Juddeturm. Neben der Pfarrkirche St. Martinus ist er bereits von Weitem zu sehen. Bis die Kirche 1879 fertig gebaut wurde, war der Juddeturm mit seinen 36 Metern das höchste Gebäude von Zons.


In seinem fenster- und türlosen Erdgeschoss befindet sich ein tiefes Verlies. Mit einer Seilvorrichtung wurden Verbrecher an diesen dunklen Ort hinabgelassen – für mich eine absolut gruselige Vorstellung, so ähnlich habe ich es im Burgmuseum in Nideggen gesehen. Um die Gefangenen herum herrschen nichts als Dunkelheit und feuchte Wände, abgesehen von einem schmalen Schlitz im Mauerwerk des Juddeturms.


Kein Wunder also, dass sich um den Turm und die Insassen viele Legenden ranken, die man beispielsweise bei einer Nachtwächterführung erfahren kann.

Juddeturm in Zons am Rhein mit charakteristischer Barock-Kuppel.

Pfarrkirche St. Martinus

Dort, wo heute die Pfarrkirche St. Martinus steht, befand sich ein Vorgängerbau von 1408, der im Jahr 1872 aufgrund der zu geringen Größe sowie seiner Baufälligkeit abgerissen wurde. Die heutige Kirche St. Martinus wurde von 1875 bis 1879 im neugotischen Stil errichtet und ist das höchste Gebäude in der Zonser Altstadt.

Pfarrkirche St. Martinus im neugotischen Stil in der Altstadt von Zons.

Sehenswürdigkeit: Zonser Mühle

Von allen Bauten hat mich die Zonser Windmühle des Baujahrs 1390 am meisten ins Mittelalter zurückkatapultiert. Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Ihre Erscheinung prägt das Stadtbild auf jeden Fall genauso wie etwa der Juddeturm. Dass sie heute mit stillem Stolz und irgendwie auch mit feinem, ehrlichem Charakter dasteht, ist keine Selbstverständlichkeit. Nachdem der Betrieb 1907 aufgegeben und die Mühle sich Jahrzehnte selbst überlassen worden war, wurde sie aufwendig restauriert und die Schäden behoben.


Bei ihrem Bau 1390 an der Südwest-Ecke der Stadtmauer diente sie nicht nur der Erstellung von Mehl, sondern auch als Eck- und Wehrturm der Stadtbefestigung. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich wie in den anderen Ecktürmen ein Verlies, das später zu einem Sacklager für Getreide umgewandelt wurde.


Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Zonser Mühle immer wieder umgebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht, was sie teilweise zum Vorbild für andere Mühlen machte, etwa für eine Windmühle in Ratingen.


Die Zonser Mühle kann samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr besichtigt werden, witterungsbedingt kann sie geschlossen bleiben.

Die Windmühle in Zons ist über 600 Jahre alt und wurde aufwendig restauriert.

Zons am Rhein: Spazieren und Fähre nach Urdenbach

Zons ist von weiten Rheinauen und Feldern umgeben. Tritt man vor die Stadtmauer, landet man quasi in der Natur und kann ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Keine Vorstadt, keine Neustadt, einfach Rhein und Felder, genauso wie damals im Mittelalter. Ich bin von einem Durchgang an der Rheinstraße zu den Feldern gelangt, alternativ hätte ich auch einfach dem Rundweg um die Stadtmauer folgen können, um im Osten oder Süden zu den Feldern zu gelangen.


Zons wird zudem an der Ostseite von einem Deich vor Hochwasser geschützt. Am Parkplatz “Am Rheintor” führt eine Treppe auf den Deich hinauf und bietet eine Aussicht über die Rheinauen und den Fluss. Für mich als gebürtige Norddeutsche fühlt sich das fast wie an der Nordsee an. Wer will, kann auf dem Deich spazieren, sich auf eine der Bänke setzen oder am Rhein entlangspazieren.


Mein Plan sah vor, dass ich nach dem Stadtrundgang durch Zons mit der Fähre ins rechtsrheinische Landschaftsgebiet Urdenbacher Kämpe übersetzte und dort ein bisschen wandern würde. Es ging an Streuobstwiesen, Weide- und Grasland und durch waldige Abschnitte entlang des Urdenbacher Altrheins vorbei. Ich war überrascht, wie viel Verkehr hier herrschte – Fußgänger, Radfahrer und Autos gleichermaßen. Abseits der Straße “Am Ausleger” verlief sich alles etwas und ich wanderte gemächlich zum Düsseldorfer Stadtteil Garath, um von dort aus meine S-Bahn zurück nach Köln zu nehmen.

Wandern in der Urdenbacher Kämpe
Schmaler Schotterweg auf dem Weg zur S-Bahn von Urdenbach nach Garath

Fährverbindung Urdenbach - Zons

Zwischen Zons und dem Düsseldorfer Stadtteil Urdenbach verkehrt ganzjährig eine Fähre. Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer können so bequem den Rhein für kleines Geld überqueren.


  • Was kostet die Fähre nach Zons?
    Fußgänger ab 14 Jahren zahlen für eine Überfahrt zwei Euro, mit dem Fahrrad kostet es drei Euro. 
  • Wie oft fährt die Fähre?
    Die Fähre ist täglich im Einsatz, hält sich jedoch an einen Sommer- und Winterfahrplan. Grundsätzlich finden die Überfahrten im 15-Min-Takt statt und benötigen zur Flussquerung etwa fünf Minuten.


Aktuelle Informationen zu Preisen und Fahrzeiten findest du auf der Website des Fährbetriebs Zons - Urdenbach.

Rheinfähre, die zwischen Zons und Urdenbach pendelt.

Mein Fazit: Ist Zons sehenswert?

Meiner Meinung nach ist Zons am Rhein definitiv sehenswert. Sicher, es ist immer Geschmackssache, was einem gefällt oder nicht. Für mich zeigt dieser kleine Ort so beispielhaft lebendige Geschichte und wie Menschen vor Jahrhunderten gelebt haben (könnten). Die Zonser gestalten Straßen und Häuser liebevoll mit Blumen und Dekoartikeln und schaffen so eine einladende Atmosphäre. Die Backsteinhäuser haben mich entfernt an meine Heimatstadt in Norddeutschland erinnert, in denen es ein Viertel mit denkmalgeschützten Werfthäusern gibt, die ebenfalls aus Backstein bestehen, nur nicht so alt.


Insgesamt war ich sehr von der historischen Stadtmauer beeindruckt, die mich nicht nur architektonisch angesprochen hat. Um sie herumzulaufen hat mir ein bisschen das Gefühl gegeben, 650 Jahre vor meiner Zeit zu sein. Der Besuch von Zons hat mich außerdem dazu angeregt, historische Romane oder Krimis über Städte in meiner Umgebung zu lesen, sei es einen, der in Zons spielt oder beispielsweise in Köln. Die Kulisse werde ich beim Lesen nun perfekt vor Augen haben.

Über mich

Katrin in Portugal an der Algarve

Hey, ich bin Katrin, schön, dass du auf meinem kleinen Reiseblog gelandet bist. Ich bin leidenschaftlich gerne unterwegs, liebe es, neue Menschen und Orte kennenzulernen und immer wieder ein bisschen mehr von mir selbst. Der Blog richtet sich an alle, die gerne alleine reisen oder es einfach mal ausprobieren wollen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern.


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